B6XCAM Alpha 7

Die aktuellen Änderungen an der Luftverkehrsordnung (LuftVO) vom 07.05.2017 durch die Bundesregierung sollten die Arbeit der gewerblichen Piloten rechtssicherer gestalten und neue Geschäftsfelder für unbemannte Flugobjekte (UAV bzw. Drohnen) erschließen und natürlich mehr Sicherheit für die Bürger bringen.  Tatsächlich stecken in der LuftVO viele nützliche Regelungen. Aber leider hat die Bundesregierung, wie gewohnt, wieder einen Schildbürgerstreich eingebaut. In § 21b wurde viele Flugverbotszonen eingeführt, grundsätzlich richtig, jedoch nicht für den gewerblichen Piloten der ja genau weiß was er tut. Leider finden 90 % der Kundenaufträge genau in diesen Verbotszonen statt und es müssen wieder haufenweise Ausnahmegenehmigungen bei den einzelnen Landes Luftfahrtbehörden beantragt werden.  Dabei sollte der ab dem 01.10.2017 geforderte „Drohnenführerschein“ doch eigentlich bundesweit ausreichen. So verteuern sich auch unsere Luftbilder und auch wir mussten und müssen viele Aufträge komplett absagen. Unser Verkehrsminister Dobrint grinst zwar weiter in die Kameras, das taten die Sitzenbleiber in der Schule ja auch immer obwohl sie das Klassenziel nicht erreicht haben.

Wir werden natürlich auch schnellstmöglich diesen „Drohnenführerschein“ beantragen, sowie dies möglich ist. Einen kleinen Grundstein haben wir jetzt bereits gelegt. Seit dem13.06.2017 sind wir unter der Registrierungsnummer P-0NP-H8A bei SafeDrone by Lufthansa Technik registriert. Hierfür musste natürlich eine Prüfung bestanden werden, welche nach Absolvierung des SafeDrone-Web-based-Trainings abgenommen wurde. Die Inhalte ähneln den wahrscheinlichen Anforderungen an den Besitzer des Drohnenführerscheines.

SafeDrone Zertifikat